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	<title>Albums Archiv - Rockaholic Magazine</title>
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		<title>Lasst Liebe Regieren</title>
		<link>https://rockaholic-magazine.com/de/album/lasst-liebe-regieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johnny Rose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 17:22:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Titeltrack macht keine Gefangenen und gibt den Ton für den Rest des Albums an.</p>
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			<p><em>Es ist nun schon eine Weile her, dass die Limburger Deutsch-Punk-Band „4 Zimmer Küche Bad“ ihr Album veröffentlichte. Oft gehört und spät gewagt, könnte man so sagen.</em><br />
<em>Das zugeschickte Vinyl von „<strong>Lasst Liebe regieren</strong>“ versprach bereits optisch, was sie am Ende halten konnte. Aber kurz mal auf Stopp gedrückt und zum Anfang:</em></p>
<p>Die deutsche Punkszene ist im Moment sehr aufgeregt und es ist leicht zu erkennen, warum das so ist. So viele aufregende Bands durchdringen die Szene und <em>4ZKB</em> ist eine dieser Bands.</p>
<p>Aufbauend auf dem soliden Fundament ihres Debütalbums „<strong>Eigentlich Müsste Man Mal</strong>“, ist dieses neue Werk eine sehr beeindruckende Veröffentlichung.</p>
<p>13 knallharte Songs, vollgepackt mit Hooks und Ohrwürmern.<br />
Der Titeltrack macht keine Gefangenen und gibt den Ton für den Rest des Albums an.</p>
<p>Wir müssen/sollten kurz über die Produktion sprechen. Ich muss zugeben, dass ich diese Rezension nur aufgrund des Gefühls und der Emotionen der Platte geschrieben und keine Pressemitteilung gelesen habe. Die Produktion ist hervorragend.<br />
Leider kann es in diesem Genre manchmal vorkommen, dass die Aufnahmequalität und Produktion im Vergleich zur Qualität der Musiker zu kurz kommen, aber das ist hier nicht der Fall. Alles ist im Mix klar und perfekt ausbalanciert, sodass die Energie der Musik erhalten bleibt.</p>
<p>Das Album ist vollgepackt mit Energie, wobei „<strong>Zuschauer</strong>“ &amp; „<strong>Egoland</strong>“ besonders hervorstechen.</p>
<p>Aber der wirklich herausragende Track des Albums ist „<strong>Licht aus der Vergangenheit</strong>“. Ein epischer 5:14min langer Song, der einen auf eine Achterbahnfahrt mitnimmt.</p>
<p>Alles in allem also ein wirklich starkes Album, geschrieben von einer sehr talentierten Band und perfekt präsentiert.</p>
<blockquote><p>
Ein Muss für Punks.
</p></blockquote>

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		<title>Bad Treatment</title>
		<link>https://rockaholic-magazine.com/de/album/bad-treatment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Jahns]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:00:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eröffnet wird mit, natürlich, Kick-Ass Rock, das gehört sich so, das erwartet man. Mit „Good Times“ laden sie zu ihrem Stil gekonnt ein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/album/bad-treatment/">Bad Treatment</a> erschien zuerst auf <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/home">Rockaholic Magazine</a>.</p>
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			<p><em>Mit Mann und Maus, oder besser gesagt mit Mann und Ratte, geht es an den Start. Die überarbeitete EP <strong>Bad Treatment</strong>, welche bereits in etwas anderer Besetzung im August 2016 als Album veröffentlicht wurde zeigt nun das Spektrum der neuen und seit 2019 stabilen Formation. Kick-Ass Rock aus dem Norden Deutschlands</em></p>
<p>Eröffnet wird mit, natürlich, Kick-Ass Rock, das gehört sich so, das erwartet man. Mit „<strong>Good Times</strong>“ laden sie zu ihrem Stil gekonnt ein. Der Sound dreckig, die Stimme gepresst aber nicht drüber und das Arrangement stimmig und kurz gehalten. Ein Intro aus dem Ska Bereich, ein <em>Jane´s Addiction</em> Tribute Schrei, der direkt ein Gitarrensolo einleitet und ab dafür. Im ähnlichen Tempo, knapp um die 100 BPM, geht es dann auch weiter. Mit „<strong>Mirrors</strong>“ wird die Spannung gehalten und weiter dem Kick-Ass Rock gefrönt. Dem Bass Platz gebend geht es zum Interlude, in dem sich die beiden Gitarren die Soloparts in die Hand geben. Noch einmal ab in den Refrain und mit klirrenden Scheiben faded die kurzweilige Nummer aus.</p>
<p>„<strong>Song for One</strong>“ könnte der Mitgröhlsong auf Live-Konzerten zu sein. Das Lied ist klar und geradlinig produziert und mit den Mitsing-Elementen auch fürs Kurzzeitgedächtnis geeignet. Die crunchigen Gitarren treten dank Palm-Muted-Spielweise in den Hintergrund und so ist eben der Gesang hier das zentrale Element. Aber hier kommt dann auch die Schwäche des Songs, stimmlich grätscht es dazwischen. Ein My neben der Note und der forcierte, gepresste tonale Anschlag harmoniert nicht optimal. Insgesamt ist das Stück mit 5:05min zu lange, zumal in der Gesamtheit auch zu wenig Variation in der Gitarrenabteilung herrscht. Da kommt das durchaus sehr gelungene Solo am Ende leider zu spät.</p>
<p>„<strong>Seasons</strong>“, eine Ballade mit einem Feature der Künstlerin Jen startet mit einer klaren Akustik-Gitarre und liegt im Ohr wie einst „Broken“ von <em>Seether feat. Amy Lee</em> mit etwas <em>3 Doors Down</em> im Mixdown. <em>Jen</em>´s Stimme ist klar und präsent, auch Frontmann „Eddy“ zeigt eine ruhigere Facette, wenn auch hier das Stimmtimbre nicht dem des typischen Balladensängers entspricht. Unstimmig wird es aber als wieder gedrückt und gepresst wird, um Druck im Chorus zu suggerieren. Manchen gefällt die dreckige Stimmnotation – für mich persönlich geht das Konzept, die Idee gar nicht auf. Ein Duett sollte harmonieren, sofern es nicht explizit anders konzipiert ist. Ein Streit, ein Zwist, Gegensätze die sich nach und nach Anziehen, da könnte es funktionieren, hier ist das aber thematisch nicht der Fall. 5:20min lang stehlen sich die Stimmen einfach gegenseitig die Show und versuchen sich zu dominieren. Hier kommt im Ohr leider keine große Romantik auf.</p>
<p>Kommen wir zur Stärke der Band zurück, das ist dynamischer kraftvoller Rock. Titelsong „<strong>Bad Treatment</strong>“ ist kurzweilig mit sehr eingängigem Riff und Sound. Hier passt der Druck in der Stimme, kleine EQ-Vocal-Spielerei, Tapping und ein Solo das gestützt vom Schlagzeug wirklich gut klingt. Eddy brüllt sich die Stimmbänder nochmal wund und mit ausklingendem Amp-Feedback endet ein etwas mehr als 4-minütiger Exkurs in das Kick-Ass Rock Genre. Der Titel ist das Highlight der EP und leitet auch gut über zu „<strong>Bitter Pills</strong>“. Der Kopf nickt zum Rhythmus, das Riff, catchy, wie man so schön sagt. Es klingt im Gesamten voluminös und dynamisch mit einer sehr dunklen bedrohlichen Bridge, die gut zur Stimmung passt. Aber auch hier ist der zu gedrückte Gesang suboptimal.</p>
<p>„<strong>Leave Me Alone</strong>“ kämpft mit ähnlichen Problemen, wenn auch gleich genau damit durchaus positiv gespielt wird. Im Zwischenspiel ist der Wechsel zwischen der ironisch klingenden Stimme und den rauen, gepressten Parts ein abwechslungsreicher Ausflug und würde noch viel akzentuierter und harmonischer funktionieren, wenn vorhergehend der Druck im Refrain über Variationen im Instrumentalbereich kommen würde.</p>
<p>In Summe ist weniger mehr und Stärke und Schwäche der Platte sind hier recht eindeutig. Mit Balladen stellt sich die Band selbst eine Falle, entkommt dieser aber durch ihre dynamischen Titel. <em>DAMN!ESCAPE</em> muss man live sehen, die EP ist keine wirkliche Studioplatte, dafür fehlt es an Feingefühl in der Produktion und im Mastering. Die Stimmung, die Intention der Band, das Feeling der Songs auf der EP &#8211; das alles spiegelt eher Livemomente, die man mit ihnen erleben möchte.</p>

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		<title>Deadlocked</title>
		<link>https://rockaholic-magazine.com/de/album/deadlocked/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Jahns]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 18:17:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Reverse liefert mit ihrer aktuellen EP „Deadlocked“ eine Kurzplatte die schiebt und irgendwo zwischen Punkrock/Screamo, Grunge und  Einflüssen aus dem Metal anzusiedeln ist</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/album/deadlocked/">Deadlocked</a> erschien zuerst auf <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/home">Rockaholic Magazine</a>.</p>
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			<p><strong>Deadlocked</strong> &#8211; 10 Songs und 10-mal auf mit Anlauf auf die… Ohren. <em>Reverse</em> liefert mit ihrer aktuellen EP „<strong>Deadlocked</strong>“ eine Kurzplatte die schiebt und irgendwo zwischen Punkrock/Screamo, Grunge und Einflüssen aus dem Metal anzusiedeln ist.</p>
<p>Aber stopp mal… 10 Songs und eine EP? Ja, denn die Platte unterteilt sich in zwei Teile. Wie viele andere Bands auch, wurden die Ruhrpottler von <em>Reverse</em>, während der Pandemie kreativ und bieten den Fans zu den ursprünglichen sechs Songs, vier Bonustracks an. Teil eins wurde in Eigenregie produziert und Teil zwei ist der 4-Track-Entschädigungsbonus, für einen nicht sachgerecht gefeierten Release &#8211; &#8222;Danke Corona!&#8220; Letzterer Teil wurde bereits 2017 bei Kurt Ebelhäuser (u.a. Donots – Coma Chameleon) aufgenommen, allerdings kürzlich neu eingesungen und gemixt.</p>
<p>Aber starten wir von vorne: Kurz geräuspert und los geht es mit dem Frontalangriff auf die Stimmbänder. 2:18 min Laufzeit für den EP Opener „<strong>Bored</strong>“ und damit wird direkt ein Statement gesetzt. Kuscheln ist nicht, rau, hart, wütend und vielleicht auch stimmlich etwas ungehobelt, aber genau das macht es aus. <em>Reverse</em> wollen die Sau herauslassen und etablieren gleich mal ihre Attitüde. So schließt auch „<strong>Omen</strong>“ an und ist nur minder wütender als Track 1, ob gleich der Gesang anfangs etwas, nennen wir es mal „leiert“. Doch dann packen die Stimmlippen wieder heftig zu und crunchen, ganz in <em>Reverse</em>-Manier, im Einklang zu den Gitarren durch den restlichen Song.</p>
<p>„<strong>Goodbye</strong>“ ist ein Abschiedslied in hartem Punkgewand, das live vermutlich gerne mal einen Circle Pit auslöst und mit seinen 2:17min ein Kurzworkout für Band und Publikum ist. Aber es gibt nicht nur voll auf die 12 – so zeigt „<strong>Bitter Sweet</strong>“ eine ruhigere Seite und Saiten. Die nicht so hart verzerrten und mit Effekten überlagerten Gitarren, treffen wieder auf die markante Stimme und summieren sich zu einem wirklich interessantem Klangteppich.</p>
<p>„<strong>At the Edge Of The World</strong>“ ist vermutlich der Grunge-ähnlichste Song, der schon fast radiokonform wirkt und mit einigen Zwischenelementen für gute Abwechslung über die Laufzeit von 3:16 min hinweg sorgt. Inoffizieller Finalsong der EP „<strong>Suicidal Happiness</strong>“, ist ein wütender, rotziger Track der schnell und treibend gespielt wird und nur ganz kurz für einen Moment innehält – uns kurz Luft holen lässt, um mit voller Energie dem Ende entgegen shredded.</p>
<p>Und dann wäre da die B-Seite, die Bonusseite ab „<strong>Distress&amp;Control</strong>“, welche trotz der harten Spiel- und Singweise umgänglicher und ausgereifter wirkt, damit aber nicht unbedingt auch gleich besser – nur eben etwas anders. Der Band steht der enorm harte, schon fast dreckige und rohe Sound sehr gut. Trotzdem eine gute Idee diese B-Tracks mit dazu zu packen – Die Tracks „<strong>Haunted</strong> <strong>Heart</strong>“, „<strong>Harley´s Smile</strong>“ und „<strong>Fake</strong>“ erinnern ein wenig an <em>Nirvana</em>´s „Bleach“und <em>Refused</em>´s „Everlasting“ und damit auch irgendwo an Grunge und Hardcore, nur eben jetzt rotzig-wütend kollaborierend.</p>


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		<title>Bait</title>
		<link>https://rockaholic-magazine.com/de/album/bait/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dennis Druffel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2021 16:51:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Getrieben durch die raue Stimme von Frontfrau Ronja, mitreißender Gitarrenriffs und stimmigen Sound überzeugt das Trio mit geradlinigem Hard Rock</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/album/bait/">Bait</a> erschien zuerst auf <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/home">Rockaholic Magazine</a>.</p>
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			<p><em>Nach ihrem Debüt „Hunger“ (2018), erschien 2020 das zweite Werk der Kieler Band „The Pinpricks“. Getrieben durch die raue Stimme von Frontfrau Ronja, mitreißender Gitarrenriffs und stimmigen Sound überzeugt das Trio mit geradlinigem Hard Rock. Auch textlich wissen die drei zu überzeugen und so drehen sich Ihre Songtexte mehrfach um den Titel „Bait“ (=Köder). Die Aufnahmen fanden im Boogie Park Studio in Hamburg statt, in welchem auch der Vorgänger entstanden ist.</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Cast off your shadow</strong><br />
Eine schnelle kraftvolle Hard Rock Nummer, der perfekte Einstieg und ein Highlight dieser EP. Zu diesem Song wurde auch ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OnIx43t_o4E" target="_blank" rel="noopener">Video</a> veröffentlicht.<span id="more-8009"></span></p>
<p><strong>Get out</strong><br />
Ohne Atempause geht es weiter zum nächsten Song und auch dieser rockt gewaltig.</p>
<p><strong>Voices</strong><br />
Eine mid Tempo Nummer mit starkem Refrain und für mich definitiv ein weiteres Highlight. Auch zu diesem Song wurde ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FJZJEbDpAe4" target="_blank" rel="noopener">Video</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong>Million Pieces</strong><br />
Der längste, langsamste und melancholischste Song überzeugt durch Atmosphäre und gefühlvollem Gesang.</p>
<p><strong>Paintless</strong><br />
Eine weiterer mit leichten psychedelischen Elementen angereicherter Hard Rock Song.</p>
<p><strong>Two-Wheeler Blues</strong><br />
Mit etwas mehr als zwei Minuten Laufzeit der kürzeste Song der EP, ein Classic Rock Song direkt auf den Punkt gebracht. Freu mich schon auf die Live Version und noch ein Highlight dieser EP.</p>
<p><strong>Foxy Lady</strong><br />
Das Original wurde von Jimi Hendrix für sein Debütalbum „Are you experienced“ (1967) geschrieben und im selben Jahr als Single veröffentlicht. Obwohl Coverversionen, aufgrund der Vergleiche mit dem Original, immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind, rockt diese Version einfach. Musikalisch und gesanglich einfach sehr gut umgesetzt. Definitiv ein weiteres Highlight dieser EP.</p>
<p><strong>Get out</strong> (Acoustic Version)<br />
Die Akustikversion von „Get out“ ist für mich leider die schwächste Nummer der EP. Hatte da vielleicht doch mehr erwartet.</p>
<p><em>Versionen:</em><br />
Neben der Digital Version gibt es die EP auch auf Vinyl und CD. <a href="https://www.toanol-records.com/shop/de/cat/index/sCategory/73?p=1" target="_blank" rel="noopener">Jetzt shoppen</a>!</p>
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Eine sehr gute EP mit vielen Highlights und der perfekte Köder um ein Fan dieser Band zu werden.
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		<title>A.Y.N.</title>
		<link>https://rockaholic-magazine.com/de/album/ayn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Jahns]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 12:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>A.Y.N. steht für „Are You Ninja“. Treffender konnte der Titel nicht gewählt sein für die „Väter des Ninja Rocks“, einem Stilmix im Rock´n Roll, der angesiedelt irgendwo zwischen Stonerrock, Blues und Grunge.</p>
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			<p><em>A.Y.N. steht für „Are You Ninja“. Treffender konnte der Titel nicht gewählt sein für die „Väter des Ninja Rocks“, einem Stilmix im Rock´n Roll, der angesiedelt irgendwo zwischen Stonerrock, Blues und Grunge. Die EP umfasst insgesamt vier aufwendig produzierte Tracks, welche allesamt von Martin William Ross (Gesang, Gitarre) und Piergiorgio Ciarla aka PJ (Schlagzeug, Gesang) eingespielt und produziert wurden. Das sehr akzentuierte präzise Spiel von Gitarre und Drums, sowie die klangvolle Stimme mit hohem Widererkennungswert, harmonieren über alle Lieder hinweg sehr gut. Diese hochwertig produzierte Platte vereint in sich die unterschiedlichsten Stimmungen.</em></p>
<p>Bei „<strong>Go</strong>“, dem ersten Track bekommt man direkt das Gefühl, dieser Track wurde für Festivals geschrieben. Er eignet sich nicht nur als EP Opener perfekt, sondern auch für jede Live-Bühne. Er zieht einen sofort in seinen rhythmischen Bann und man ertappt sich, wie nicht nur der Fuß anfängt, im Takt zu wippen, sondern der ganze Körper sich selbst in Richtung einer Tanzfläche manövrieren will, um dort die angerosteten Dancemoves zum Besten zu geben. „Go“ liefert auch direkt eine kleine Hommage an ihrer prägenden Zeit in Frankreich. Eine weibliche Computerstimme zählt auf französisch das Lied ein – eine schöne Interpretation der klassischen Taktvorgabe. Go ist gespickt mit vielen kleinen, aber sehr gezielt eingesetzten Soundfragmenten. So hört man hier nicht nur harmonisch eingestellte Gitarreneffekte wie Flanger, Chorus und Reverb, die einen fast synthetischen Gitarren-Crunch unterstützen, auch das Spiel mit Hall und EQ passen hervorragend auf die Vocals und runden damit den Soundteppich ab. Die kurzweiligen 3:17 min werden mit der anfangs etablierten Computerstimme abgerundet, die uns mit À bientôt (Bis Bald!) verabschiedet, bevor es ohne lange Pause in den nächsten Track übergeht.</p>
<p>Zum Songnamen passend eröffnet „<strong>Apocalypse Boogie</strong>“ düsterer. Wind fegt durch das Land, ein Zippo®-Klick und ein kurzer Zug an der Kippe leiten epochal diesen 3:28 min Ausflug, der uns manchmal an die großartige Kombo Muse erinnert, ein. Mit diesem Song stehen sie der großen Band an musikalischer Raffinesse in Nichts nach. Treibender Beat, freche stimmliche Akzente, hier und da ein paar unterstützende Soundeffekte und Gitarrenriffs, die durch das Lied tragen und mit schrillen Slides immer wieder für künstlerische Akzente sorgen.</p>
<p>Mit „<strong>Chemical Courage</strong>“ fühlt man sich sofort in eine dieser typisch amerikanischen Filmbars versetzt. Der Song passt unheimlich gut zu einer Kamerafahrt vorbei an dunklen Gestalten die Billard spielen, einem grimmig dreinblickenden bärtigen Rocker, der seinen Drink an der Bar schlürft, umnebelt von dichtem Qualm und ein paar Typen die sich an die tätowierten heißen Bräute ran machen. Und im Hintergrund, erhöht auf der Bühne: „Rival Karma“ die diesen Song performen. Passt wie Faust auf Auge! Blues und Southern Rock Elemente gepaart mit dreckigem Gitarrensound und angezerrter Stimme lassen den Song sehr stimmungsvoll wirken und steigert sich mit jedem neuen Abschnitt. Von langgezogenen Einzeltönen bis hin zum Grande Finale, welches aus einem Klangfeuerwerk aus mehreren Gitarrenspuren und Drums besteht.</p>
<p>Song No 4: „<strong>Wasting time</strong>“ könnte man als die gute Laune Nummer der Platte bezeichnen, die mit Clap-Elementen, einer klaren Stimme und einer etwas dezenterer Gitarre in der ersten Strophe durch die gut 4 min führt. Ausgestattet mit einem progressiven Zwischenpart und einem Break, der besser nicht platziert sein könnte, endet dieser Song der EP würdig – fulminant.</p>
<p>„Is this the End of the world or is this just the beginning? “, fragt Martin in „Apocalypse Boogie“. Für uns ganz klar zu beantworten: The Beginning!!</p>


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