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	<title>Grunge Archive - Rockaholic Magazine</title>
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		<title>Deadlocked</title>
		<link>https://rockaholic-magazine.com/de/album/deadlocked/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Jahns]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 18:17:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Reverse liefert mit ihrer aktuellen EP „Deadlocked“ eine Kurzplatte die schiebt und irgendwo zwischen Punkrock/Screamo, Grunge und  Einflüssen aus dem Metal anzusiedeln ist</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/album/deadlocked/">Deadlocked</a> erschien zuerst auf <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/home">Rockaholic Magazine</a>.</p>
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			<p><strong>Deadlocked</strong> &#8211; 10 Songs und 10-mal auf mit Anlauf auf die… Ohren. <em>Reverse</em> liefert mit ihrer aktuellen EP „<strong>Deadlocked</strong>“ eine Kurzplatte die schiebt und irgendwo zwischen Punkrock/Screamo, Grunge und Einflüssen aus dem Metal anzusiedeln ist.</p>
<p>Aber stopp mal… 10 Songs und eine EP? Ja, denn die Platte unterteilt sich in zwei Teile. Wie viele andere Bands auch, wurden die Ruhrpottler von <em>Reverse</em>, während der Pandemie kreativ und bieten den Fans zu den ursprünglichen sechs Songs, vier Bonustracks an. Teil eins wurde in Eigenregie produziert und Teil zwei ist der 4-Track-Entschädigungsbonus, für einen nicht sachgerecht gefeierten Release &#8211; &#8222;Danke Corona!&#8220; Letzterer Teil wurde bereits 2017 bei Kurt Ebelhäuser (u.a. Donots – Coma Chameleon) aufgenommen, allerdings kürzlich neu eingesungen und gemixt.</p>
<p>Aber starten wir von vorne: Kurz geräuspert und los geht es mit dem Frontalangriff auf die Stimmbänder. 2:18 min Laufzeit für den EP Opener „<strong>Bored</strong>“ und damit wird direkt ein Statement gesetzt. Kuscheln ist nicht, rau, hart, wütend und vielleicht auch stimmlich etwas ungehobelt, aber genau das macht es aus. <em>Reverse</em> wollen die Sau herauslassen und etablieren gleich mal ihre Attitüde. So schließt auch „<strong>Omen</strong>“ an und ist nur minder wütender als Track 1, ob gleich der Gesang anfangs etwas, nennen wir es mal „leiert“. Doch dann packen die Stimmlippen wieder heftig zu und crunchen, ganz in <em>Reverse</em>-Manier, im Einklang zu den Gitarren durch den restlichen Song.</p>
<p>„<strong>Goodbye</strong>“ ist ein Abschiedslied in hartem Punkgewand, das live vermutlich gerne mal einen Circle Pit auslöst und mit seinen 2:17min ein Kurzworkout für Band und Publikum ist. Aber es gibt nicht nur voll auf die 12 – so zeigt „<strong>Bitter Sweet</strong>“ eine ruhigere Seite und Saiten. Die nicht so hart verzerrten und mit Effekten überlagerten Gitarren, treffen wieder auf die markante Stimme und summieren sich zu einem wirklich interessantem Klangteppich.</p>
<p>„<strong>At the Edge Of The World</strong>“ ist vermutlich der Grunge-ähnlichste Song, der schon fast radiokonform wirkt und mit einigen Zwischenelementen für gute Abwechslung über die Laufzeit von 3:16 min hinweg sorgt. Inoffizieller Finalsong der EP „<strong>Suicidal Happiness</strong>“, ist ein wütender, rotziger Track der schnell und treibend gespielt wird und nur ganz kurz für einen Moment innehält – uns kurz Luft holen lässt, um mit voller Energie dem Ende entgegen shredded.</p>
<p>Und dann wäre da die B-Seite, die Bonusseite ab „<strong>Distress&amp;Control</strong>“, welche trotz der harten Spiel- und Singweise umgänglicher und ausgereifter wirkt, damit aber nicht unbedingt auch gleich besser – nur eben etwas anders. Der Band steht der enorm harte, schon fast dreckige und rohe Sound sehr gut. Trotzdem eine gute Idee diese B-Tracks mit dazu zu packen – Die Tracks „<strong>Haunted</strong> <strong>Heart</strong>“, „<strong>Harley´s Smile</strong>“ und „<strong>Fake</strong>“ erinnern ein wenig an <em>Nirvana</em>´s „Bleach“und <em>Refused</em>´s „Everlasting“ und damit auch irgendwo an Grunge und Hardcore, nur eben jetzt rotzig-wütend kollaborierend.</p>


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		<title>A.Y.N.</title>
		<link>https://rockaholic-magazine.com/de/album/ayn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Jahns]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 12:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>A.Y.N. steht für „Are You Ninja“. Treffender konnte der Titel nicht gewählt sein für die „Väter des Ninja Rocks“, einem Stilmix im Rock´n Roll, der angesiedelt irgendwo zwischen Stonerrock, Blues und Grunge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/album/ayn/">A.Y.N.</a> erschien zuerst auf <a href="https://rockaholic-magazine.com/de/home">Rockaholic Magazine</a>.</p>
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			<p><em>A.Y.N. steht für „Are You Ninja“. Treffender konnte der Titel nicht gewählt sein für die „Väter des Ninja Rocks“, einem Stilmix im Rock´n Roll, der angesiedelt irgendwo zwischen Stonerrock, Blues und Grunge. Die EP umfasst insgesamt vier aufwendig produzierte Tracks, welche allesamt von Martin William Ross (Gesang, Gitarre) und Piergiorgio Ciarla aka PJ (Schlagzeug, Gesang) eingespielt und produziert wurden. Das sehr akzentuierte präzise Spiel von Gitarre und Drums, sowie die klangvolle Stimme mit hohem Widererkennungswert, harmonieren über alle Lieder hinweg sehr gut. Diese hochwertig produzierte Platte vereint in sich die unterschiedlichsten Stimmungen.</em></p>
<p>Bei „<strong>Go</strong>“, dem ersten Track bekommt man direkt das Gefühl, dieser Track wurde für Festivals geschrieben. Er eignet sich nicht nur als EP Opener perfekt, sondern auch für jede Live-Bühne. Er zieht einen sofort in seinen rhythmischen Bann und man ertappt sich, wie nicht nur der Fuß anfängt, im Takt zu wippen, sondern der ganze Körper sich selbst in Richtung einer Tanzfläche manövrieren will, um dort die angerosteten Dancemoves zum Besten zu geben. „Go“ liefert auch direkt eine kleine Hommage an ihrer prägenden Zeit in Frankreich. Eine weibliche Computerstimme zählt auf französisch das Lied ein – eine schöne Interpretation der klassischen Taktvorgabe. Go ist gespickt mit vielen kleinen, aber sehr gezielt eingesetzten Soundfragmenten. So hört man hier nicht nur harmonisch eingestellte Gitarreneffekte wie Flanger, Chorus und Reverb, die einen fast synthetischen Gitarren-Crunch unterstützen, auch das Spiel mit Hall und EQ passen hervorragend auf die Vocals und runden damit den Soundteppich ab. Die kurzweiligen 3:17 min werden mit der anfangs etablierten Computerstimme abgerundet, die uns mit À bientôt (Bis Bald!) verabschiedet, bevor es ohne lange Pause in den nächsten Track übergeht.</p>
<p>Zum Songnamen passend eröffnet „<strong>Apocalypse Boogie</strong>“ düsterer. Wind fegt durch das Land, ein Zippo®-Klick und ein kurzer Zug an der Kippe leiten epochal diesen 3:28 min Ausflug, der uns manchmal an die großartige Kombo Muse erinnert, ein. Mit diesem Song stehen sie der großen Band an musikalischer Raffinesse in Nichts nach. Treibender Beat, freche stimmliche Akzente, hier und da ein paar unterstützende Soundeffekte und Gitarrenriffs, die durch das Lied tragen und mit schrillen Slides immer wieder für künstlerische Akzente sorgen.</p>
<p>Mit „<strong>Chemical Courage</strong>“ fühlt man sich sofort in eine dieser typisch amerikanischen Filmbars versetzt. Der Song passt unheimlich gut zu einer Kamerafahrt vorbei an dunklen Gestalten die Billard spielen, einem grimmig dreinblickenden bärtigen Rocker, der seinen Drink an der Bar schlürft, umnebelt von dichtem Qualm und ein paar Typen die sich an die tätowierten heißen Bräute ran machen. Und im Hintergrund, erhöht auf der Bühne: „Rival Karma“ die diesen Song performen. Passt wie Faust auf Auge! Blues und Southern Rock Elemente gepaart mit dreckigem Gitarrensound und angezerrter Stimme lassen den Song sehr stimmungsvoll wirken und steigert sich mit jedem neuen Abschnitt. Von langgezogenen Einzeltönen bis hin zum Grande Finale, welches aus einem Klangfeuerwerk aus mehreren Gitarrenspuren und Drums besteht.</p>
<p>Song No 4: „<strong>Wasting time</strong>“ könnte man als die gute Laune Nummer der Platte bezeichnen, die mit Clap-Elementen, einer klaren Stimme und einer etwas dezenterer Gitarre in der ersten Strophe durch die gut 4 min führt. Ausgestattet mit einem progressiven Zwischenpart und einem Break, der besser nicht platziert sein könnte, endet dieser Song der EP würdig – fulminant.</p>
<p>„Is this the End of the world or is this just the beginning? “, fragt Martin in „Apocalypse Boogie“. Für uns ganz klar zu beantworten: The Beginning!!</p>


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